Was ich hier erzählen werde, ist keiner dieser tausenden Texte, die den Menschen mit Angstmacherei erklären wollen, was für ein Monster Instagram und TikTok sind. Ich halte es kurz und präzise.Hier sind zwei wenig besprochene, aber äußerst mächtige und gefährliche Eigenschaften dieser beiden Plattformen:
Instagram und TikTok haben monatlich ungefähr 4,7 Milliarden aktive Nutzer. Das ist eine unglaubliche Zahl.
Schon stille, aber gezielte Änderungen an den Algorithmen, die innerhalb eines einzigen Monats vorgenommen werden, können die Art der angezeigten Inhalte sowie die dabei ausgelösten Emotionen beeinflussen. Wird dies gut getimt, kann es Auswirkungen auf bevorstehende Referenden oder Wahlen, auf wichtige politische Entscheidungen sowie auf wirtschaftliche Stabilität und das allgemeine Vertrauensklima haben. Dafür muss weder Meta noch ByteDance direkt eingreifen. Ein großes Beispiel dafür sind die US-Präsidentschaftswahlen 2016. Dieses Ereignis wird auf seiner Wikipedia-Seite deutlich ausführlicher und vergleichsweise neutral dargestellt (Zugriffsdatum: 09.02.2025).
Zusammengefasst: Schon wenige Bots, die ununterbrochen kurze Videos verbreiten, oder eine bewusst vorgenommene Algorithmusänderung können ein großes gesellschaftliches Ereignis auslösen.
Um einzelne Nutzer möglichst lange auf der Plattform zu halten, zeigen diese Algorithmen den Menschen überwiegend Inhalte, die genau ihren bestehenden Interessen und Meinungen entsprechen. Dadurch sind sie außerordentlich erfolgreich darin, zwei völlig gegensätzliche Lager zu formen.Vereinfacht gesagt bedeutet das: Wer an eine bestimmte Meinung glaubt, bekommt fast ausschließlich Inhalte angezeigt, die dieser Meinung entsprechen, während gegenteilige Perspektiven kaum oder gar nicht auftauchen. Infolgedessen hinterfragt die betroffene Person ihre eigene Sichtweise nicht mehr und setzt sich nicht einmal mit den berechtigten Argumenten der Gegenseite auseinander.Neutrale oder ausgewogene Inhalte werden kaum hervorgehoben, da Menschen eher Bestätigung für ihre eigenen Beobachtungen und Überzeugungen suchen, als sich aktiv mit komplexen Gegensichten auseinanderzusetzen. Das führt zu einer Gesellschaft, die aus stark polarisierten, einander widersprechenden Gruppen besteht.Ein besonders häufiges Beispiel dafür ist die geschlechtsspezifische Polarisierung. Isolation und unrealistische Erwartungen treiben beide Seiten weiter auseinander und erzeugen beim Einzelnen falsche Assoziationen und Schlussfolgerungen. Sobald die Algorithmen dies erkennen, werden bevorzugt Inhalte ausgespielt, die diese Denkweise bestätigen und beim Nutzer das Gefühl erzeugen: „Genau das habe ich mir schon gedacht.“
So verfestigen sich Überzeugungen, die später nur noch sehr schwer zu verändern sind.
Betrachtet man diese beiden Plattformen unter diesen weniger offensichtlichen Gesichtspunkten, wird deutlich, dass sie in gewisser Weise darüber entscheiden, wann, wie und worüber Menschen nachdenken.
Und genau das ist zutiefst beunruhigend.
Dieser Text wurde ohne irgendeine KI geschrieben, es kann Rechtschreib-/Grammatikfehler und sinnlose Sätze geben, und da es übersetzt wurde, kann es zu Bedeutungsunterschieden gekommen sein.